St. Anton am Arlberg
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St. Anton am Arlberg


Modern, weltoffen und lebendig: Bauliche Veränderungen unterstreichen die kosmopolitische Kultur von St. Anton am Arlberg

Neue Maßstäbe für alpenländische Architektur

Die Galzigbahn in St. Anton am Arlberg Keine Frage: Das Weltdorf St. Anton am Arlberg ist modern, lebendig und bewahrt zugleich seinen urgemütlichen Charme. Die baulichen Veränderungen der vergangenen Jahre unterstreichen die kosmopolitische Kultur der Ferienregion sowie deren Anspruch auf Qualität. Die in jüngster Zeit hinzugekommenen Bauten setzen richtungweisende Maßstäbe.
Foto (download): Auch bei Nacht sehenswert - die Galzigbahn in St. Anton am Arlberg

Bereits in der Wintersaison 2006/2007 sorgte die Inbetriebnahme der neuen Galzigbahn, eine Bergbahn mit Riesenrad-Technik, für Aufsehen. 22 Millionen Euro investierten die Arlberger Bergbahnen in den spektakulären Bau. Die innovative Technik ist eine Weltneuheit des renommierten österreichischen Architekten Georg Driendl und ein optischer Anziehungspunkt zugleich. Das Gebäude der Talstation ist verglast und gibt dadurch den Blick auf die vier Riesenräder frei.

Hinauf in das Skigebiet Rendl geht es ab der Wintersaison 2009/2010 mit der modernen Rendl-Bahn. Das transparente Gebäude der Talstation rückt näher an das Dorfzentrum in St. Anton am Arlberg heran und ist ebenfalls von dem Architekten Georg Driendl entworfen worden. Mussten die Wintersportler früher noch den Bus nehmen, um vom Skigebiet am Galzig zur alten Rendl-Bahn zu gelangen, ist der Weg heute nur noch ein Katzensprung in Skischuhen. Die 8er-Einseilumlaufbahn mit Sitzheizung befördert bis zu 2.000 Personen pro Stunde, und das in einer Fahrzeit von nur noch siebeneinhalb Minuten.

Ende November 2008 eröffnet das neue multifunktionale Sport- und Kletterzentrum arl.rock. Die extravagante Architektur mit dem 17 Meter hohen Turm ist ein Blickfang und weist auf das erklärte Aushängeschild des neuen Sportzentrums hin: Klettern, Bouldern, Eisklettern – bis zu 100 unterschiedliche Kletterrouten verschiedenster Schwierigkeitsgrade bietet das arl.rock an, indoor wie outdoor. Ein Klettersteig führt sogar auf das Dach des Aktiv-Zentrums. Dank eines flexiblen Spezialbelags in der Halle werden hier zusätzlich zahlreiche Aktivitäten angeboten: Aus zwei Tennisplätzen wird ein Hallen-Fußballplatz, wahlweise auch ein Volleyballfeld und die Squash-Spieler bekommen ihre eigene Box. Auf vier Kegelbahnen rollen Kugeln und fallen Kegel.

Bereits in der Wintersaison 2006/2007 sorgte die Inbetriebnahme der neuen Galzigbahn, eine Bergbahn mit Riesenrad-Technik, für Aufsehen. 22 Millionen Euro investierten die Arlberger Bergbahnen in den spektakulären Bau. Die innovative Technik ist eine Weltneuheit des renommierten österreichischen Architekten Georg Driendl und ein optischer Anziehungspunkt zugleich. Das Gebäude der Talstation ist verglast und gibt dadurch den Blick auf die vier Riesenräder frei.

Doch damit nicht genug: Im Zuge der verschiedenen baulichen Maßnahmen hat sich auch das Gesicht des Tiroler Bergdorfes nachhaltig verändert. Die neuen Wahrzeichen unterstreichen die lebendige Kultur des weltoffenen Skiortes, der gänzlich neue Maßstäbe für eine alpenländische Architektur gesetzt hat: Keine verklärt-verkitschte Romantik aus der pseudo-historischen Retorte, sondern klare Funktionalität, die eine sanfte Symbiose mit der Landschaft eingeht. So erscheinen die Gebäude auch nicht als futuristische Kontrapunkte in einem traditionellen Umfeld, vielmehr bekräftigen sie die Verbindung zur Moderne, indem sie Entwicklung und Fortschritt im alpenländischen Raum symbolisieren. „Bei aller Tradition sind wir modern, weltoffen und lebendig“, so Tourismusdirektor Martin Ebster. „Und genau das bringt auch das neue Gesicht von St. Anton am Arlberg zum Ausdruck.“

Besonders viel Beachtung findet nach wie vor der moderne Bahnhof, den die Architekten Gerhard Manzl, Johann Ritsch und Manfred Sandner mit einem feinmaschigen Edelstahlgewebe eingefasst haben. Der Bau schmiegt sich an den Schienenverlauf und setzt die permanente Verlangsamung und Beschleunigung ein- und ausfahrender Züge perspektivisch um. Stationsgebäude, Böschung und Lärmschutzwand zusammen bilden die Form einer großen Scheibe, vom Vorplatz aus führt eine leichte und transparent wirkende Fußgängerbrücke in den Ort hinein.

Am gegenüberliegenden Hang hat das Architekten-Trio das Zielstadion gewissermaßen aus dem Berg herauswachsen lassen. Die Zielarena ist ganz bewusst Teil der Landschaft, wobei die bauliche Kultur und die vorhandene Natur ineinander übergehen. In Fachkreisen gilt das Stadion inzwischen als Paradebeispiel für vorbildliches Bauen in den Alpen.

Auch die Architekten Helmut Dietrich und Much Untertrifaller haben mit dem Bau des Veranstaltungs- und Kongresszentrums ARLBERG-well.com eine großartige Integrationsleistung vollbracht: Die Masse der 48.000 Kubikmeter großen Halle versteckt sich zur Hälfte im Hang, in den das begrünte Flachdach fast nahtlos übergeht. Die fünf lang gestreckten Dachaufbauten lassen den Betrachter an Heuschuppen auf einem Wiesenhang denken und machen das Dach insgesamt zu einer spannungsvollen Landschaft. Das Innere mit den drei Hauptbereichen Halle, Restaurant und Schwimmbad sowie Wellnessbereich besticht durch Großzügigkeit und verhaltene Eleganz. Dabei steht die Zweckhaftigkeit eines Wirtschaftsgebäudes eindeutig im Vordergrund dieser hochmodernen Einrichtung, die für kulturelle und sportliche Großveranstaltungen, ebenso wie für Kongresse, Meetings und Firmen-Events genutzt wird.

Selbst im kleineren Maßstab zeigt St. Anton am Arlberg richtungweisende Architektur, die bereits jetzt Vorbild für private Bauvorhaben in den Tiroler Bergen ist. Das Haus der Familie Falch im Ortskern etwa steht für den Aufbruch in eine neue Zeit der alpenländischen Gemütlichkeit: Viel Glas, das den Blick auf die wunderschöne Bergwelt freigibt und ein Flachdach, das über eine Spezialkonstruktion das Licht von der Südseite bis in den Wohnraum auf der unteren Ebene reflektiert. Blickfang ist das große Flugdach aus Stahltrapezblech, das die Eingangsseite dominiert. Zwar hätte sich Familie Falch noch lange in ihrem traditionellen Tiroler Haus wohl gefühlt, aber das musste ebenso wie das von ihr geführte Hotel im Zuge der Bahnverlegung weichen. Und weil die Falchs von ihrem unkonventionellen neuen Zuhause so begeistert waren, ließen sie ihr Aparthotel Anton gleich nach denselben Prinzipien errichten. Gemeinsam mit Architekt Wolfgang Pöschl realisierten sie so ein Projekt, das an Effizienz und Einfallsreichtum seinesgleichen sucht.

Besonders beeindruckend ist die großzügige Verglasung, die mit Alkoven kombiniert wurde, die in die Fassade gestülpt sind und einen besonderen Liegeplatz bieten, von dem aus man den Blick über die Berge schweifen lassen kann. Zimmer unterschiedlichster Größe können verbunden, zum Teil sogar mit kleinen Küchen zu Appartements umfunktioniert werden. Worüber sich besonders Eltern freuen dürften: Die traditionelle und für den Nachwuchs häufig eher langweilige Spielecke im Restaurant wurde gestrichen. Dafür können die Kinder in einer verglasten Galerie spielen, von der aus die Kinder ihre Eltern immer im Blick haben.

In der Nachbarschaft eröffnete das Skihotel Galzig der Familie Alber. Der lang gestreckte moderne Bau mit Balkons und seiner schnörkellosen Holz-Glas-Fassade wirkt leicht und ausgesprochen integrativ. Geradezu wohltuend ist, dass hier kein optischer Kontrapunkt, sondern ganz bewusst eine Verbindung zum nahe gelegenen ARLBERG-well.com geschaffen wurde.

Seit 2003 besteht das Hotel Lux Alpinae, das der Architekt Georg Driendl entworfen hat. Das Gebäude entstand im oberen, höher gelegenen und damit Licht durchfluteten Teil von St. Anton am Arlberg und gilt als weiteres architektonisches Vorbild in den Alpen. Denn: Die Lage im Dorf wurde zum Programm beim Hotelbau und gab ihm schließlich auch den Namen: Lux Alpinae, alpines Licht. Dank großer Glasfronten wird Licht hier zum prägenden Eindruck für die Gäste. Ein Licht, das sich im Laufe des Tages ständig verändert, wird es doch von den sonnenbestrahlten Bergen in die Räume des Hotels gespiegelt, wo es sich dank der vielen und weitläufigen Glasflächen ungehindert ausbreiten kann.

Insgesamt präsentiert sich St. Anton am Arlberg nach wie vor traditionsverbunden, doch das Tiroler Bergdorf ist alles andere als hinterwäldlerisch. Anstatt die Romantik der holzgeschnitzten Herzchen festzuschreiben, traut man sich hier, auch neue Wege zu beschreiten. „Unsere Gäste suchen Authentizität und Lebendigkeit. Und genau das würde ein Museumsdorf von anno dazumal nicht bieten“, erklärt Tourismusdirektor Martin Ebster. „Wir gehen mit der Zeit und sprechen neben der traditionellen auch die urban-moderne Zielgruppe an“.

Weitere Auskünfte gibt´s im Informationsbüro St. Anton am Arlberg unter +43 (5446) 2 26 90 oder www.stantonamarlberg.com

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