Schenna
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Tourismusverein Schenna, Südtirol


Kultur am Sonnenhügel: Schenna für Kunst-, Musik- und Architektur-Fans

Von Schlossherren, Almliedern und Bankpoesie

"Hingucker" weisen in Südtirol aufwichtige Sehenswürdigkeiten hin. Bildnachweis: Tourismusverein Schenna Nur zum Wandern, Erholen und Genießen ist Schenna eigentlich zu schade. Denn auch für Kulturliebhaber hat die Gemeinde oberhalb von Meran jede Menge zu bieten: Zeitgenössischer Kunst zum Beispiel widmet sich das Projekt ArtBank. Hinzu kommen Kirchen aus unterschiedlichen Epochen, ein geschichtsträchtiges Schloss sowie zwei historische Höfe. So genannte „Hingucker“ rücken die Sehenswürdigkeiten ins rechte Blickfeld. Und für kurzweilige Zerstreuung sorgen die musikalisch-kulinarischen Events Tallner Sunntig und Berger Pfinstig. Infos unter www.schenna.com
Foto (download): Die „Hingucker“ weisen in und um Schenna auf wichtige Sehenswürdigkeiten hin
Bildnachweis: Tourismusverein Schenna

Acht ArtBanks warten auf Kunstliebhaber. Bildnachweis: Tourismusverein Schenna Über 200 Kilometer Wanderwege, gut 200 Unterkünfte, dazu eine Fülle von Aktivitäten und Einkehr-Möglichkeiten. Das ist aber noch lange nicht alles. Auch für Kultur-, Musik- und Architekturfans gibt es in Schenna am Sonnenhügel oberhalb von Meran viel zu entdecken: Erst 2011 etwa wurde das Projekt ArtBank ins Leben gerufen. Insgesamt acht Künstler haben hier öffentliche Sitzgelegenheiten rund um das Dorfzentrum mithilfe von Farbe, Form oder poetischen Texten effektvoll in Szene gesetzt und wollen so zu Kommunikation und Kreativität anregen.
Foto (download): Eine von insgesamt acht ganz unterschiedlichen ArtBanks, die im Gemeindegebiet Schenna auf Kunstliebhaber warten. Bildnachweis: Tourismusverein Schenna

Tolle Aussichten versprechen auch die so genannten „Hingucker“: Fernrohre, die auf Wanderwegen im ganzen Meraner Land stehen und den Fokus auf wichtige Sehenswürdigkeiten richten. Das sind in Schenna zum Beispiel sechs Kirchen aus unterschiedlichen Epochen von Romanik bis hin zur Moderne. Zu den Highlights zählen die Rundkirche St. Georg aus dem 12. Jahrhundert sowie das Mausoleum. Jene Grabstätte von Erzherzog Johann gehört zu den gelungensten Sakralbauten im neugotischen Stil.

Zu Lebzeiten (1782-1859) bewohnte der Habsburger das um 1350 errichtete Schloss Schenna. Es beherbergt heute die größte private Andreas-Hofer-Sammlung sowie Porträts namhafter Persönlichkeiten. Der derzeitige Hausherr Franz Graf von Spiegelfeld höchstpersönlich zeigt Interessierten die original eingerichteten Wohnräume des Erzherzogs. Besucht werden alle Stationen auch im Rahmen der wöchentlichen kunsthistorischen Führung. Wer noch mehr über Schennas Vergangenheit erfahren möchte, sieht sich zwei Höfe aus dem 13. und 16. Jahrhundert an. Der Pföstlhof diente einst als Gerichtsgebäude, im Torgglerhof befand sich das Gefängnis.

Lokale Musik-Kultur wird schließlich beim Tallner Sunntig (Mai bis Oktober) und beim Berger Pfinstig (Mai bis November) erlebbar. An ausgewählten Terminen jeweils sonntags oder donnerstags werden in Almen, Berggasthöfen, Restaurants und Hofschänken nicht nur echte Südtiroler Spezialitäten serviert, sondern auch musikalische Schmankerl von Künstlern aus der Region. 

Weitere Auskünfte:
Tourismusverein Schenna    Erzherzog Johann Platz 1/D     I-39017 Schenna – Südtirol, Italien
Fon + 39 0473 94 56 69     Fax + 39 0473 94 55 81
info@schenna.com    www.schenna.com

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