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PRESSE-INFO

17. März 2021

10 blumige Urlaubsziele in Europa

Blütenvorhang auf

Die Natur kennt keinen Lockdown. Vielerorts öffnen sich jetzt Knospen, die ein vielfältiges Ensemble aus Düften, Formen und Farben präsentieren. Von der exotischen Blumeninsel Madeira über bunte Wildkrokusse in Südtirol bis hin zu einem Edelweiß-Weltrekord in Österreich: Bühne frei für 10 Ausflugs- und Urlaubsziele, die bis in den Spätsommer die schönsten Blütenschauspiele bieten. www.hermann-meier.de

„Roter Hahn“, Südtirol
Apfelduft und Blütenmeer
Sobald die Südtiroler Apfelbauern alle Vorbereitungen für die neue Saison getroffen haben, sind es nur noch wenige Tage, bis sich das gesamte Etschtal in ein gut 18.000 Hektar großes Blütenmeer verwandelt. Meist dauert das weiß-rosa Naturschauspiel von Ende März bis Ende April. Es markiert außerdem den Beginn des alljährlichen landwirtschaftlichen Kreislaufs im größten geschlossenen Obstanbaugebiet Europas. Dann laden die Höfe in der Ebene zu reizvollen Spaziergängen oder Radtouren durch ihre Apfelgärten ein. Auf den Mitgliedsbetrieben der Qualitätsmarke „Roter Hahn“ lassen die Gastgeber Urlauber auf Wunsch aktiv an ihren saisonalen Tätigkeiten teilhaben. So erklärt der Bauer bei einem Streifzug durch die blühende Pracht gern alle Arbeitsschritte vom Baumschnitt bis zum fertigen Saft. Feinschmeckern verrät die Hausherrin ihre persönlichen Frühlingsrezepte wie Löwenzahnsalat oder Bozner Soße, in Südtirol traditionell zu Spargel serviert. www.roterhahn.it
Foto (download): Urlaub inmitten der Südtiroler Apfelblüte – hier auf einem der Obst-Bauernhöfe der Qualitätsmarke „Roter Hahn“. Bildnachweis: „Roter Hahn“/Frieder Blickle

Madeira, Portugal
Wanderbare Blumeninsel im Atlantik
Auf Höhe Marokkos liegt Madeira, bekannt als „schwimmender Garten im Atlantik“. Thymian-, Lorbeer- und Eukalyptusduft liegen in der Luft, am Wegesrand leuchtet es bunt: Gut 800 Pflanzenarten, einst subtropische Importe der ersten Kaufleute, schmücken das portugiesische Eiland beinah das ganze Jahr hindurch. Die Vielfalt mit Hibiskus, Azaleen und Papageienblumen bewundern Urlauber beispielsweise im Botanischen Garten der Hauptstadt Funchal oder im Waldpark Ribeiro Frio. Mit Hauser Exkursionen, deutscher Marktführer für Slow-Trekking-Reisen, erwandern sich Naturliebhaber in kleinen Gruppen die authentischsten Ecken der Blumeninsel. Sie folgen alten Königswegen und den sich durch die Landschaft schlängelnden Levadas. Die schmalen Pfade entlang künstlicher Wasserläufe gehören zu Madeiras bekanntesten Wanderrouten. Eine zehntägige Tour kostet ab 1.425 €/Pers. inkl. Flug und deutschsprachiger Hauser-Reiseleitung. www.hauser-exkursionen.de
Foto (download): Nicht nur bei Hummeln beliebt – der blaublütige „Stolz von Madeira“ ist eine endemische Pflanze und begegnet Hauser-Reisenden auf der Altantikinsel häufig. Bildnachweis: Hauser Exkursionen/Oliver Breda

Bad Reichenhall, Oberbayern
Blau-weißer Tulpenteppich im Königlichen Kurgarten
1868 vom Königlich Bayerischen Hofgärtner Carl von Effner angelegt, zählt der Königliche Kurgarten in Bad Reichenhall nach wie vor zu den schönsten seiner Art in Mitteleuropa. Wo sich einst Adel und Hautevolee zu Rasentennis und Molke-Getränken trafen, erfreuen sich Städtereisende heute an einer Blütenpracht. Von Anfang April bis Mai verwandeln zehntausende Tulpen, Narzissen und Krokusse das grüne Herz der oberbayerischen Alpenstadt in ein duftendes Farbenmeer. Dabei sprießt kein Frühlingsbote zufällig: Rund 30.000 Blumenzwiebeln pflanzen die Kurgärtner jedes Jahr aufs Neue und nach einem wohldurchdachten Gestaltungsplan. So schmücken im Jubiläumsjahr 2021 (175 Jahre BADekur) die bayerischen Farben Blau und Weiß die Beete der 40.000 Quadratmeter großen Parkanlage. www.bad-reichenhall.de
Foto (download): Entspannen zwischen Abertausenden von Blüten – das geht im Gradierhaus des Königlichen Kurgartens in Bad Reichenhall/Oberbayern. Bildnachweis: Berchtesgadener Land Tourismus

Naturhotel Leitlhof, Südtirol
Wandern bis zum Blumenmeer
Jedes Jahr nach der Schneeschmelze im April verwandeln sich die Bergwiesen im Südtiroler Hochpustertal innerhalb weniger Tage in blühende Teppiche aus weißen und lilafarbenen Wildkrokussen. Besonders schön ist das „bunte Treiben“ vor Dolomitengipfeln rund um den Soldatenfriedhof Burg zu beobachten. Von dort haben Spaziergänger zudem freien Blick auf die Marktgemeinde Innichen. In nur 15 Minuten zu Fuß erreicht man das Blütenmeer vom Naturhotel Leitlhof aus. Wer es sportlicher mag, nimmt an einer geführten Wanderung des Vier-Sterne-Superior-Hotels zur Waldkapelle in Sexten teil. Die elf Kilometer lange Runde mit 400 Höhenmetern führt direkt am Soldatenfriedhof vorbei. Ein DZ inklusive Frühstück in dem klimapositiven Hotel kostet ab 115 €/Pers./Nacht. www.leitlhof.com
Foto (download): Ein Meer aus Krokussen erwartet Wanderer nach der Schneeschmelze auf den Bergwiesen rund um das Naturhotel Leitlhof in den Südtiroler Dolomiten. Bildnachweis: Naturhotel Leitlhof

Tiroler Lechtal/Österreich
Orchideen in gelber Pracht
Unvergleichlich prachtvoll zeigt sich alljährlich die Blüte des Gelben Frauenschuhs, einer so seltenen wie begehrten Orchideenart. Aufgrund der reichhaltigen Bestände im Tiroler Lechtal/Österreich gelten die halbschattigen Lechauen bei Martinau als größtes zusammenhängendes Frauenschuhgebiet Europas. Mit dem wasserdurchlässigen Kalkschotterboden des lichten Kiefern- und Trockenauwalds herrscht dort der ideale Lebensraum für die Wildblume, auch „Kriemhilds Helm“ genannt. Während der Hochzeit von Mitte Mai bis Mitte Juni erstrahlen die bauchigen Pflanzen in Knallgelb und machen den etwa einstündigen Rundspaziergang durch die Lechauen zum besonderen Naturerlebnis. Unweit der Martinauer Au im Tiroler Lechtal befindet sich das Vier-Sterne-Hotel LechZeit, idealer Ausgangspunkt für einen Ausflug in die Auwälder. Das DZ kostet ab 73 €/Pers./Nacht inklusive Frühstück. www.lechtal.at, www.naturpark-tiroler-lech.at
Foto (download): Der Gelbe Frauenschuh gilt als sensible Pflanzenart und blüht in den halbschattigen Auwäldern bei Martinau im Tiroler Lechtal/Österreich. Bildnachweis: Medienagentur RATKO

Schenna, Südtirol
DIY-Tipps für den schönsten Blumenstrauß
Von Anfang April bis Ende Mai erleben Gäste die Südtiroler Gemeinde Schenna besonders farbenfroh, denn dann wird das Dorf bei Meran reich mit Blumen bepflanzt. Die Tipps von Landschaftsarchitektin Andrea Göhring lassen auch mit dem, was im eigenen Garten blüht, einen prächtigen Frühlingsstrauß gelingen. „Ich schneide querbeet ab, entweder bunt gemischt oder eine Kombination von zwei bis drei Farben“, verrät die Expertin. „Dabei mixe ich größere mit kleineren Blüten. Eher zierliche Exemplare wie Frauenmantel lockern auf und geben dem Strauß eine romantische Note.“ Der beste Schnitt-Zeitpunkt ist frühmorgens, wenn die Blumen wassergesättigt sind. Messer oder Gartenschere sollten dabei gut geschärft sein. Nach dem Putzen der Stiele – so dass keine Blätter im Wasser stehen und faulen – wird der Strauß locker in der Vase arrangiert. Diese sollte beim Befüllen mit lauwarmem Wasser sauber sein und an einem schattigen Platz stehen. Ganz wichtig: jeden zweiten Tag Wasserwechsel und Stiele frisch schneiden. Andrea Göhring veranstaltet übrigens regelmäßig Führungen durch Schennas Gärten. www.schenna.com
Foto (download): Blumengrüße aus Südtirol – roséfarbene Pfingstrosen aus dem Garten kombiniert Landschaftsarchitektin Andrea Göhring aus Schenna mit filigranem Frauenmantel. Bildnachweis: Andrea Göhring

St. Anton am Arlberg, Tirol
Wo ein echter Weltrekord blüht
Immer im August präsentiert sich oberhalb von St. Anton am Arlberg in Österreich eine kleine florale „Sennsation“: Seit 2017 ist die Sennhütte offiziell Inhaber der weltweit „größten Blütenanordnung nach Anzahl der Blüten“ – und das in Form eines einzigen überdimensionalen Edelweiß. Deutlich mehr als 100.000 Stück zählte das Team der „Guinness World Records“-Jury. „Ein außergewöhnlicher Tag für unsere Familie“, freute sich Wirtin und Kräuterpädagogin Tanja Senn nach Bekanntgabe des geglückten Rekordversuchs. Auch fernab von Preisverleihungen begeistern die symbolträchtigen Alpenblumen rund um die 1.500 Meter hoch gelegene Sennhütte in St. Anton am Arlberg Besucher aller Altersstufen. So ist ein eigener Edelweiß-Lehrpfad Teil des WunderWanderWegs mit etwa tausend Pflanzen zum Riechen, Tasten, Schmecken und Bestaunen, der mit dem goldenen Innovationspreis für „Ideen und Natur“ sowie „Beste Kinderangebote“ ausgezeichnet wurde. www.stantonamarlberg.com
Foto (download): 100.000 Blüten in Form eines riesigen Edelweiß – Wirtin und Kräuterpädagogin Tanja Senn pflanzte den „Guinness World Record“ oberhalb von St. Anton am Arlberg/Österreich. Bildnachweis: Sennhütte

Starnberger See, Oberbayern
Die Königin unter den Blumen
Schon Kaiserin Sisi war in die Roseninsel im Starnberger See verliebt. Zahlreiche Rosen, teilweise uralte Sorten, verleihen dem denkmal- und landschaftsgeschützten Eiland seinen Namen und einen sanften Duft. Das Haupt-Spektakel beginnt im Juni, die zweite Blüte spielt sich im August ab. Wissenswertes zu den Pflanzen erfahren Besucher bei unterschiedlichen Führungen. Ein paar Anekdoten rund um die einzige Insel des bayerischen Sees verraten auch die Fährmänner bei der fünfminütigen Überfahrt, die am Glockensteg in der Gemeinde Feldafing startet. Hin- und Rückweg für Erwachsene kosten 5 €. Acht Kilometer entfernt liegt das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg, von dessen Lobby Gäste bequem per Leih-Bike, E-Scooter oder Vespa zur Anlegestelle gelangen. Das DZ kostet ab 129 € für zwei Pers. inklusive Frühstück. www.vier-jahreszeiten-starnberg.de
Foto (download): Märchenhaft bewachsen ist die Roseninsel im Starnberger See. Vom Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg ist es nur ein Katzensprung zum Glockensteg, von dem die Fähre übersetzt. Bildnachweis: AHM

Hotel Jungbrunn in Tannheim, Tirol
Urlaub auf der Bergblumenwiese
Sobald der Schnee geschmolzen ist, verwandelt sich das 1.100 Meter hoch gelegene Tannheimer Tal in eine einzige Bergblumenwiese. Gäste des österreichischen Hotels Jungbrunn müssen nur einen Schritt vor die Tür treten, dann erleben sie eine Vielfalt, wie sie nur die wilde Natur der Alpen hervorbringen kann. Zunächst schmückt ein Meer aus Krokussen in Rosa und Weiß die Grasflächen rund um den Tiroler Gutzeitort. Danach erfreuen bis zum ersten Wiesenschnitt im Sommer violette Vogelwicke, gelbe Arnika, Troll- und Schlüsselblumen, magentafarbener Alpendost sowie weiße Schafgarbe das Herz von Pflanzenfreunden. Wer mag, geht mit den Jungbrunn-Guides auf eine geführte Wanderung, zum Beispiel im Naturschutzgebiet Vilsalpsee. Achtsame lassen den Duft der Blüten beim Outdoor-Yoga auf sich wirken. Und sollte das Wetter einmal nicht perfekt für Blumenkinder sein, gewähren die riesigen Glasfronten des 7.900 Quadratmeter großen Jungbrunn-Spa freie Sicht aufs kunterbunt getupfte Grün. www.jungbrunn.at
Foto (download): Im Tiroler Tannheimer Tal gelegen, befindet sich das Hotel Jungbrunn in einer Region mit mehr als 700 zum Teil seltenen Pflanzenarten wie den „Big Five“ Enzian, Frauenschuh, Alpenrose, Edelweiß und Arnika. Bildnachweis: Hotel Jungbrunn, Tannheim/Tirol

Tessin, Schweiz
Exotische Botschafterin des Frühlings
In ihrer ursprünglichen Heimat Ostasien steht sie als Symbol für Langlebigkeit und Zufriedenheit – im Schweizer Kanton Tessin verkündet die Kamelie offiziell den Frühling. Ab März blüht die exotische Schönheit rund um den Lago Maggiore. Beim Spaziergang entlang des Ufers am Panoramaweg von Tenero nach Locarno bewundern Besucher zahlreiche Kamelien neben weiteren tropischen Pflanzen und kunstvoll angelegten Gärten. 2005 wurde ihr in Locarno gar ein eigener Park gewidmet, den die International Camellia Society als „Garden of Excellence“ führt. Die imposante Anlage gilt als eine der reichhaltigsten ihrer Art und vereint auf mehr als 10.000 Quadratmetern nahezu tausend verschiedene Sorten, die in einer Art Labyrinth angeordnet sind. Der Eintritt ist frei. Weniger bekannt ist die Zugehörigkeit der Kamelie zu den Teesträuchern, die nicht nur in fernen Kontinenten gedeihen. Auf dem Monte Verità (Berg der Wahrheit) oberhalb von Ascona befindet sich eine der wenigen Grünteeplantagen Europas mit etwa 1.500 Teegewächsen. ticino.ch/gaerten
Foto (download): Im Kamelienpark am Lago Maggiore wachsen nahezu tausend Sorten der aus Ostasien stammenden Kamelie, im Tessin auch als Frühlings-Botschafterin bekannt. Bildnachweis: Ascona-Locarno Turismo/Alessio Pizzicannella

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