St. Anton am Arlberg

Tirol/Österreich

PRESSE-INFO
St. Anton am Arlberg

1. Oktober 2020
St. Anton am Arlberg

Modern, weltoffen und lebendig: Die kosmopolitische Kultur von St. Anton am Arlberg

Neue Maßstäbe für alpenländische Architektur

Keine Frage: Das Weltdorf St. Anton am Arlberg ist modern, lebendig und bewahrt zugleich seinen urgemütlichen Tiroler Charme. Die baulichen Veränderungen der vergangenen Jahre unterstreichen die kosmopolitische Kultur der Urlaubsregion sowie deren Anspruch auf Qualität. Die in jüngster Zeit hinzugekommenen Bauten setzen richtungweisende Maßstäbe und fügen sich stilvoll ins Ortsbild ein.

Bereits in der Wintersaison 2006/2007 sorgte die Inbetriebnahme der neuen Galzigbahn, einer Bergbahn mit Riesenrad-Technik, für Aufsehen. 22 Millionen Euro investierten die Arlberger Bergbahnen in den spektakulären Bau. Die innovative Technik des renommierten österreichischen Architekten Georg Driendl ist immer noch ein optischer Anziehungspunkt. Das Gebäude der Talstation ist verglast und gibt dadurch den Blick auf die vier Riesenräder frei.

Hinauf in das Skigebiet Rendl geht es seit der Wintersaison 2009/2010 mit der modernen Rendl-Bahn. Das transparente Gebäude der Talstation rückte näher an das Dorfzentrum in St. Anton am Arlberg heran und wurde ebenfalls von dem Architekten Georg Driendl entworfen. Mussten die Wintersportler früher noch den Bus nehmen, um vom Skigebiet am Galzig zur alten Rendl-Bahn zu gelangen, ist der Weg heute nur noch ein Katzensprung in Skischuhen.

Die extravagante Architektur des multifunktionalen Sport- und Kletterzentrums arl.rock mit dem 18 Meter hohen Turm ist ein Blickfang und weist auf das erklärte Aushängeschild des Sportzentrums hin: Klettern und Bouldern – bis zu 100 unterschiedliche Kletterrouten verschiedenster Schwierigkeitsgrade bietet das arl.rock an, indoor wie outdoor. Ein Klettersteig führt sogar auf das Dach des Aktiv-Zentrums. Neben Tennis und Squash spielen Kegler in extra Räumlichkeiten mit vier modernen Bahnen. Die Indoor-Trampolinhalle arl.park im Sportzentrum arl.rock bietet unter anderem  14 Sprungfelder, einen Bagjump-Airbag mit Freefall Tower, ein Bungee-Trampolin und Airtrack-Bodensprungmatten auf 1.000 Quadratmetern Fläche.

Doch damit nicht genug: Im Zuge diverser baulicher Maßnahmen hat sich auch das Gesicht des Tiroler Bergdorfes nachhaltig verändert. Die verschiedenen Wahrzeichen unterstreichen die gelebte Kultur des geselligen Skiortes, der gänzlich neue Maßstäbe für eine alpenländische Architektur gesetzt hat. So fügen sich im Ferienort puristische Funktionalität und bestehende Natur harmonisch zusammen. Die Gebäude erscheinen nicht als futuristische Kontrapunkte in einem traditionellen Umfeld, vielmehr bekräftigen sie die Verbindung zur Moderne, indem sie Entwicklung und Fortschritt im alpenländischen Raum symbolisieren. „Bei aller Tradition sind wir modern, weltoffen und lebendig“, so Tourismusdirektor Martin Ebster. „Und genau das bringt auch das neue Gesicht von St. Anton am Arlberg zum Ausdruck.“

Besonders viel Beachtung findet nach wie vor der moderne Bahnhof, den die Architekten Gerhard Manzl, Johann Ritsch und Manfred Sandner mit einem feinmaschigen Edelstahlgewebe eingefasst haben. Der Bau schmiegt sich an den Schienenverlauf und setzt die permanente Verlangsamung und Beschleunigung ein- und ausfahrender Züge perspektivisch um. Stationsgebäude, Böschung und Lärmschutzwand zusammen bilden die Form einer großen Scheibe, vom Vorplatz aus führt eine leichte und transparent wirkende Fußgängerbrücke in den Ort hinein.

Am gegenüberliegenden Hang hat das Architekten-Trio das Karl Schranz Zielstadion gewissermaßen aus dem Berg herauswachsen lassen. Die Zielarena ist ganz bewusst Teil der Landschaft, wobei die bauliche Kultur und die vorhandene Natur ineinander übergehen. In Fachkreisen gilt das Stadion inzwischen als Paradebeispiel für vorbildliches Bauen in den Alpen.

Auch die Architekten Helmut Dietrich und Much Untertrifaller haben mit dem Bau des Veranstaltungs- und Kongresszentrums Arlberg WellCom eine großartige Integronsleistung vollbracht: Die Masse der 48.000 Kubikmeter großen Halle versteckt sich zur Hälfte im Hang, in den das begrünte Flachdach fast nahtlos übergeht. Die fünf lang gestreckten Dachaufbauten lassen den Betrachter an Heuschuppen auf einem Wiesenhang denken und machen das Dach insgesamt zu einer spannungsvollen Landschaft. Das Innere mit den Hauptbereichen Hallen und Schwimmbad sowie Wellnessbereich besticht durch Großzügigkeit und verhaltene Eleganz. Dabei steht die Zweckhaftigkeit eines Wirtschaftsgebäudes eindeutig im Vordergrund dieser hochmodernen Einrichtung, die für kulturelle und sportliche Großveranstaltungen, ebenso wie für Kongresse, Meetings und Firmen-Events genutzt wird.

Selbst im kleineren Maßstab zeigt St. Anton am Arlberg richtungweisende Architektur, die Vorbild für viele private Bauvorhaben in den Tiroler Bergen ist und für den Aufbruch in eine neue Zeit der alpenländischen Gemütlichkeit steht: Nicht nur die Talstationen Rendl und Galzig sind mit viel Glas gebaut, auch die neuen Hotels zeigen überall schnörkellose feine Holz-Glas-Fassaden, die den Blick auf die wunderschöne Bergwelt freigeben. Dank großer Fensterfronten wird Licht hier zum prägenden Eindruck für die Gäste. Ein Licht, das sich im Laufe des Tages ständig verändert, wird es doch von den sonnenbestrahlten Bergen in die Räume der Hotels gespiegelt, wo es sich dann ungehindert ausbreiten kann. Selbstverständlich kommt das gute alte Holz in der Architektur nicht zu kurz und wird ebenfalls reichlich verbaut – Tradition und Moderne widersprechen sich in St. Anton am Arlberg in keiner Weise.

So präsentiert sich St. Anton am Arlberg insgesamt nach wie vor traditionsverbunden, doch das Tiroler Bergdorf ist alles andere als hinterwäldlerisch. Man traut sich, auch neue Wege zu beschreiten – denn: „Unsere Gäste suchen Authentizität und Lebendigkeit. Und genau das würde ein Museumsdorf von anno dazumal nicht bieten“, erklärt Tourismusdirektor Martin Ebster. „Wir gehen mit der Zeit und sprechen neben der traditionellen auch die urban-moderne Zielgruppe an.“

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