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Schweiz

PRESSE-INFO
Tessin

4. August 2022
Tessin

Spätsommerliche Touren mit Kunst, Kultur und Kulinarik

Tessiner Genussurlaub bis in den Herbst hinein

Wer auf Reisen Wein und gutes Essen liebt, gerne aktiv ist oder kulturelle Angebote wahrnimmt, wird immer wieder ins Tessin zurückkehren. Die Sonnenstube der Schweiz lockt das ganze Jahr über mit bunten touristischen Angeboten. Im Spätsommer und Herbst versprechen zum Beispiel musikalische Bergerlebnisse, Detektivarbeiten für Familien, Kunstwerke aus der Natur sowie jede Menge Kulinarik eine abwechslungsreiche Urlaubszeit. Nicht zuletzt ist das Tessin ein Ort mit einer ausgeprägten Wein- und Grappa-Tradition, denn im milden Klima der Region gedeihen ganz besondere Trauben. Auf organisierten Touren haben Kenner und Interessierte die Gelegenheit, die Keller und Weinberge zu besichtigen und die Produkte direkt vor Ort zu verkosten. Bildmaterial zum Download, ticino.ch/seasons
Foto (download): Im Tessiner Maggiatal begeben sich Eltern und Kinder auf die Spuren von Sherlock Holmes – und entdecken dabei die Schönheit des Schweizer Südens. Bildnachweis: Ticino Turismo/Alessio Pizzicannella

Bellinzona e Valli: Gaumenfreuden und Augenschmaus
Im Tessiner Morobbiatal befindet sich die neugebaute Capanna Gesero. Die Hütte ist mit allem Komfort ausgestattet und verfügt über 32 Schlafplätze sowie eine kleine Gaststube, die regionale Gerichte anbietet. Errichtet wurde sie auf dem einsamen Grat Biscia mit einen grandiosen Blick auf die Magadino-Ebene und den Lago Maggiore. Das am 2. Juli 2022 eröffnete Berghaus ist gleichzeitig idealer Ausgangspunkt für spätsommerliche Mehrtageswanderungen mit Anschluss an weitere Hütten mit Übernachtungsmöglichkeiten. Wer sich die mehrstündigen Aufstiege von Carena, Arbedo oder Monti di Laura über drei bis fünf Stunden sparen möchte, kann mit dem Auto bis zur alten Hütte von Arbedo fahren und erreicht die neue Capanna Gesero in 45 Minuten zu Fuss. ticino.ch/gesero
Wenn sich im Herbst die Laubwälder in ein Farbenmeer von gelb bis rot verwandeln, zeigt sich das Bleniotal besonders bunt. Im „Val di Sole“ gibt es für Tessin-Urlauber vieles zu entdecken. So erfahren die Besucher des 1979 eröffneten ethnographischen Museums in Lottigna Wissenswertes über den Ursprung des Tessiner Handwerks und die Geschichte der Landwirtschaft. Ob zu Fuss oder per Bike, die gemütlichen Touren durch das untere Bleniotal sind Augen- und Gaumenschmaus zugleich. Ende Juni 2022 hat direkt in Leontica ein Treffpunkt für Liebhaber lokaler Spezialitäten eröffnet: das „Il Larice“. Die Kombination aus Restaurant und Shop ist Teil des Projekts zur Förderung der regionalen Kultur und Geschichte und gleichzeitig Ausgangspunkt für historische Routen, Wanderungen und Sehenswürdigkeiten. Die gut beschilderten Wege führen durch malerische Dörfer mit urigen Grotti, die hungrige Gäste mit typischen Tessiner Köstlichkeiten locken. Weiter geht es durch prächtige Kastanienwälder vorbei an herrschaftlichen Villen, die an die von Emigration geprägte Vergangenheit des südlichsten Kantons der Schweiz erinnern. ticino.ch/illarice

Ascona-Locarno: Wanderungen mit Entertainment-Faktor
So klingen die Berge! Die neu entwickelte Eventserie „MIGROS HIKING SOUNDS“ mit zehn Standorten in der Schweiz macht diesen Sommer von sich reden. Alle Locations haben eines gemeinsam: die einmaligen Musikerlebnisse finden unter freiem Himmel inmitten von beeindruckenden Bergkulissen statt. Der letzte Tour-Stopp wird am 24. und 25. September mit einem speziellen Programm in der Tessiner Stadt Locarno gefeiert. Dabei muss sich das Publikum das musikalische Bergerlebnis auf Locarnos Hausberg Cardada-Cimetta mit einer knapp zweistündigen Wanderung über sechs Kilometer und 368 Höhenmeter zunächst erarbeiten. Der Ausgangspunkt des überschaubaren Fussmarsches befindet sich bereits in luftiger Höhe, denn die Fahrt mit Stand- und Luftseilbahn bis Cardada weiter mit dem Sessellift zur Cimetta erleichtern den ansonsten doch etwas beschwerlichen Weg. Ist der Aufstieg geschafft, wird ab ca. 10:30 Uhr zu DJs und Schweizer Nachwuchsmusikern getanzt. Zurück im Tal finden die Konzerte der Top Acts wie Max Giesinger am späteren Nachmittag auf der Hauptbühne inmitten von Locarno auf dem Largo Zorzi statt. migroshikingsounds.ch/ascona-locarno
Am 9. Oktober 2022, wenn anderswo die Tage schon recht kühl werden, können sich Kinder und ihre Eltern bei voraussichtlich mildem Herbstwetter im kleinen Tessiner Dörfchen Aurigeno im unteren Maggiatal auf die Spuren von Sherlock Holmes begeben. Die Coop-Familienwanderungen an den zehn schönsten Orten der Schweiz finden bereits zum vierten Mal statt und erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei Jung und Alt. Dieses Jahr beginnt das Abenteuer bereits virtuell in den eigenen vier Wänden: Hinweise für den kniffligen Fall bekommen die angemeldeten Nachwuchsdetektive von Sherlocks fiktiver Tochter Lou Holmensberger. Besonders an der Tessiner Etappe ist, dass sie zweisprachig auf Italienisch und Deutsch stattfindet. Das Startgeld beträgt fünf Franken pro Person. Gestartet wird bis zur Mittagszeit stündlich. Aurigeno im Maggiatal ist ein Geheimtipp für alle Naturliebhaber. Das kleine Dörfchen besticht nicht nur durch den gepflegten und ruhigen Ortskern mit seinen typischen Tessiner Steinhäusern, sondern auch durch die besondere Lage inmitten atemberaubender Natur, ursprünglichem Wald und einer geschützten Auenlandschaft. ticino.ch/familienwanderung
 
Lugano: Sportliche Highlight-Tour und die etwas andere Ausstellung im Grünen
Die gemütliche Bike-Rundtour über die Halbinsel bei Lugano verbindet Natur, Kultur und Kulinarik auf einmal. Auf der 22 Kilometer langen Strecke um den Monte Arbostora geht es auf überwiegend unbefestigtem Boden durch sonnendurchflutete Laubwälder und charakteristische Tessiner Dörfer. Start- und Zielort ist Paradiso am Fusse des Monte San Salvatore. Der Weg führt bei Torello an Kirche, Kloster und altem Gehöft vorbei bis zur Kirche der Madonna d'Ongero mit der Via Crucis (Kreuzweg) weiter über die Weiden der Alpe Vicania bis zum Parco San Grato. Der Botanische Garten mit seiner Pflanzenvielfalt, den Themenpfaden und seinem Restaurant  ist ein idealer Zwischenstopp für hungrige Biker mit und ohne florale Kenntnisse, bevor es ins pittoreske Dörfchen Carona geht. Der malerische Ort mit seinem gut erhaltenen Kern ist stolz auf seine unzähligen Architekten, Bildhauer, Stuckateure und Steinmetze, die dort wichtige Zeugnisse ihrer Kunst hinterlassen haben. Bevor es nach Paradiso zurückgeht, lohnt sich für die Biker ein Abstecher nach Pazzallo zum „Giardino Bacco“. Diese Vereinigung hat es sich zum Ziel, Produktion und Konsum lokaler Produkte in Hinblick auf Gesundheit, Nachhaltigkeit und Biodiversität zu fördern. ticino.ch/vicaniabike, giardinodibacco.ch
Alles andere als eine gewöhnliche Kunstausstellung verbirgt sich hinter „ArtinBosco“. Wie der Name schon verrät, verläuft sie durch keine Türen, Räume oder Hallen wie gewöhnlich. Der ganzjährig begehbare Pfad schlängelt sich durch die Wälder der Capriasca oberhalb von Lugano – ganz gemütlich, ebenerdig und schattig, aber mit vielen Überraschungen in Form von Installationen. „ArtinBosco“ ist ein kostenloses Vergnügen für die ganze Familie und macht Kunst und Natur neu erlebbar. Auf dem Parcours über drei Kilometer trifft man auf Werke unterschiedlicher Künstler, eingebettet in die Gegebenheiten, auf dem Boden stehend, liegend oder scheinbar in der Luft schwebend. Eine weitere Besonderheit der aussergewöhnlichen Kunstausstellung: Sie erscheint immer wieder anders, denn wie die Natur selbst ist „ArtinBosco“ nie fertig, sondern lässt immer wieder Neues und Schönes entstehen. Sei es durch den Wechsel der Jahreszeiten oder die neuen Werke, die von Zeit zu Zeit dazukommen. Für die Installationen wurden von den beteiligten internationalen Künstlern, darunter die Schweizer Lorenzo Cambin und Alberto Manetti sowie Alexander Heil aus Deutschland, hauptsächlich Materialien genutzt, die die Natur auch hergibt. Zu sehen sind beispielsweise eine an eine Sanduhr erinnernde Holzskulptur oder eine Art Amphitheater, für das 30 Tonnen Stein verlegt wurden. ticino.ch/hike300

Mendrisiotto: Auf alten und neuen Spuren der Traube
Das Tessin ist nicht nur ein Land der Sonne und der weiten Bergpanoramen, sondern auch ein Ort mit einer starken Wein-Tradition. Denn im milden Tessiner Klima gedeihen ganz besondere Weine, allen voran der Merlot, dessen Rebsorte mit über 80 Prozent in der italienischen Schweiz am weitesten verbreitet ist. Das südliche Mendrisiotto ist dabei die vinophilste Region und bietet im Rahmen der Swiss Wine Tour ein vielfältiges Angebot an önogastronomischen Erkundungsfahrten. Bei der „Bike & Wine“-Tour je an einem Samstag von April bis Oktober gilt es, die Weinberge des Mendrisiotto auf dem Drahtesel zu entdecken. Immer bergab geht es bei dieser Velotour von Weingut zu Weingut durch die Rebberge der Region, die dabei Gelegenheit bietet, Qualitätstropfen zu kosten und die vielen bekannten Produzenten, aber auch kleinere Betriebe mit preisgekrönten Jahrgängen zu besuchen. Dazu gehört beispielsweise die Azienda Bianchi im Val Mara. Biologischer Anbau und innovative Ideen zeichnen die Familienunternehmen aus, das Marcy und Alberto Bianchi 1998 gründeten. Vor acht und sieben Jahren stiegen die Söhne Gabriele und Martino in den Betrieb ein. Wein, Grappa und Honig gehören zu den Spezialitäten der Bianchis. Zudem gelang es den Brüdern mit einem alten Rezept ihrer Nonna, die Tessiner Gastronomieszene zu erobern.  „Sambì“ heisst das Kultgetränk aus fermentierten Holunderblüten mit 4,2 Promille Alkohol. Eine Tradition aus dem Mendrisiotto, welche die Bianchis zu neuem Leben erweckten. ticino.ch/swisswinetour
Neben den Tessiner Weinen erfreut sich der Grappa, der ausschliesslich aus Trauben hergestellt wird, einer immer grösseren Beliebtheit. Die Auswahl ist riesig und die Destillate aus dem Südkanton sind gerade für die Gastronomie eine Bereicherung, denn sie finden nicht nur in Desserts Verwendung, sondern verfeinern auch Saucen aller Art. Selbstverständlich werden sie immer noch als Genussmittel gebraucht – Magenschmerzen und Völlegefühl ade. Die Feinheit und der Geschmack des Grappas, der einen Mindestalkoholgehalt von 37 Volumenprozenten hat, werden von den Brennzutaten bestimmt. Diese bestehen aus den Überresten der Weinmaische, also Stängel, Schalen und Kerne. Zu guter Letzt kommt es auf die Wahl des Holzes, in dem der Grappa reift, an. Die Degustation eines Grappas ist wie die Weinverkostung ein grosses Ritual aus Genuss und Ruhe (Slow Food). Auf der „Azienda Agricola e vitivinicola Cadenazzi“ in Corteglia haben Interessierte die Möglichkeit, die hofeigenen Hochprozenter zu probieren und gleichzeitig den Anekdoten zur Geschichte des Hofes sowie den Geheimnissen der Destillation und Veredelung zu lauschen. Das einstündige Erlebnis kann zwischen Mitte Oktober 2022 und Mitte Juni 2023 auf Anfrage für 30 Franken pro Person gebucht werden. ticino.ch/grappa-degustation

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