Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

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Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

13. Juli 2016
Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

Jubiläums-Interview mit den Inhabern des Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

Software-Unternehmer und Hoteliers aus Leidenschaft

Zwei Generationen – die Inhaber des Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg Dr. Detlef Graessner und Tochter Cornelia Graessner-Neiss. Bildnachweis: Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg <br>

Für Dr. Detlef Graessner war es der Auftritt von Elton John bei der Hochzeit von Ex-Nationalspieler Michael Ballack, der ihm besonders im Gedächtnis blieb, seine Tochter Cornelia Graessner-Neiss dachte spontan an die Nachricht über den ersten Michelin-Stern des hoteleigenen „Gourmetrestaurant Aubergine“. Seit genau zehn Jahren betreiben die beiden Geschäftsführer der Softwarefirma Pharmatechnik das Vier Sterne Superior Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg – Anlass genug für einen ausführlichen Rückblick. Im Doppel-Interview erzählen Vater und Tochter, wie sie als Pharmaunternehmer zum eigenen Hotel kamen, worauf sie besonders stolz sind, was sie heute anders machen würden und wo sie die Zukunft des Hotels sehen. www.vier-jahreszeiten-starnberg.de, www.aubergine-starnberg.de
Foto (download): Zwei Generationen – die Inhaber des Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg Dr. Detlef Graessner und Tochter Cornelia Graessner-Neiss. Bildnachweis: Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

Herr Dr. Graessner, als Geschäftsführer eines deutschlandweit tätigen Unternehmens für Apotheken-Software nebenbei ein Hotel zu bauen, ist eher ungewöhnlich. Wie kam es dazu?
Dr. Detlef Graessner: Unsere Firma Pharmatechnik veranstaltete schon Anfang 2000 jährlich etwa 700 Seminare für Apotheker, Ärzte und Zahnärzte. Wir hatten die Teilnehmer damals in Gästehäusern und älteren Hotels im Landkreis untergebracht. Der Wunsch vieler Gäste war es jedoch, in einem modernen Hotel zu übernachten und erstklassig zu tagen. Aus dieser Idee entstand eine Analyse, welche Häuser in Starnberg und Umgebung dafür überhaupt in Frage kämen. Das waren nicht viele. So reifte nach einem Gespräch mit dem damaligen Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger der Entschluss, selbst ein Tagungshotel zu bauen.

Ein Sprung ins kalte Wasser …
DG: Eigentlich nicht. Denn wir hatten von vornherein gesagt, dass wir einen leitenden Architekten mit großer Erfahrung in der Hotellerie suchen, und das ist uns mit einem Architekturbüro aus Frankfurt gelungen.
Cornelia Graessner-Neiss: Bevor ich 2002 bei Pharmatechnik eingestiegen bin, arbeitete ich als Juristin bei einer Immobilienfirma. Ich konnte also viel Erfahrung im Projektmanagement sammeln. Das hat mir in der Bauphase stark geholfen. An Hotels hatte ich schon immer großes Interesse, speziell an Innenarchitektur mit besonderem Design.

Sie haben auch den Innenbereich mitgestaltet …
CGN: Genau, gemeinsam mit einer Innenarchitektin aus Frankfurt, die auf Hotels spezialisiert ist, hinzu kam noch eine Kunstberaterin.

Gab es wegen der Lage direkt an der stark befahrenen Bundesstraße damals keine Bedenken?
DG: Nein, wir wollten ein Tagungs- und kein Urlaubshotel. Wir haben genügend Parkplätze und durch die S-Bahn-Anbindung Starnberg-Nord sind wir auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens von München erreichbar.

Der Erfolg gibt Ihnen offenbar recht …
DG: Wir haben mit etwa 3 Millionen Euro Jahresumsatz begonnen, heute stehen wir bei fast 7 Millionen Euro. Das ist doch eine unfassbare Steigerung!

Zumal Sie im Landkreis Starnberg kaum Konkurrenz haben …
DG: Das sehen wir als klaren Nachteil. Mehr Leben in der Umgebung wäre schön, wir würden gerne kooperieren, um auch ganz große Veranstaltungen stemmen zu können. Ein Konkurrenz-Hotel müsste jedoch dem gleichen Niveau entsprechen und in etwa dieselbe Größe haben.
CGN: Weitere Häuser im Vier- und Fünf-Sternebereich würden dem Fünfseenland in der Tat gut tun. Schauen Sie den Tegernsee an. Hier konnte die Region vor allem dank der exklusiven Resorts stark an Image gewinnen. Wir haben im Landkreis Starnberg einen positiven Anteil geleistet, jetzt hoffen wir auf Nachahmer.

Wie die Firma Pharmatechnik ist auch das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg ein Familienunternehmen. Worin liegen Ihrer Meinung nach die Vorteile?
DG: Wir müssen niemanden fragen, sondern können alles selbst entscheiden. Somit haben wir ungeheure Möglichkeiten, uns im Hotel zu entfalten und Veränderungen schnell umzusetzen. Unsere Mitarbeiter schätzen es sehr, dass unsere Türen jederzeit offen stehen. Aber an sich führen unser Hoteldirektor Nils Friedrich und sein Team das Hotel alleine.

Gibt es für Sie einen Lieblingsplatz im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg?
DG: Auf die Bar sind wir besonders stolz – da kann ich, glaube ich, für uns beide sprechen. Wir haben viele 5-Sterne-Hotels in Deutschland besichtigt und uns inspirieren lassen.

Frau Graessner-Neiss, Sie sind Geschäftsführerin der Pharmatechnik, Mit-Inhaberin des Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg, Vorstandsmitglied im Bundesverband Deutscher Apotheken Kooperationen (BVDAK) und mittlerweile auch Mutter von Zwillingen. Wie schaffen Sie das?
CGN:
Es ist in der Tat eine Herausforderung, alles zu organisieren. Zum Glück habe ich ein Team, auf das ich mich verlassen kann. Nur so gelingt es mir, Zeit für meine Kinder frei zu halten.

Was würden Sie heute – mit zehn Jahren Hotelerfahrung – bei Planung und Bau des Hauses anders machen?
DG: Wir würden noch eine Etage drauf setzen und das Hotel um einen gastronomischen Bereich ergänzen. Wir haben mit dem „Aubergine“ ein Sterne-Restaurant, das sehr gut angenommen wird. Ein Dachterrassen-Lokal mit Blick über den See und in die Berge, das wäre aus heutiger Sicht die perfekte Ergänzung und sehr attraktiv. Und der Bedarf an gehobener Gastronomie ist in Starnberg zweifellos vorhanden.

Wäre ein weiteres Restaurant am See denkbar?
DG: Das wäre unser Traum! Es ist leider bisher nicht möglich gewesen, ein Seegrundstück in unserer Nähe zu pachten. Wir hatten zwar ein Angebot im benachbarten Feldafing, aber das bringt nichts, denn erstens ist der Bedarf in Starnberg am größten und zweitens würden wir gerne die vielen Synergieeffekte mit unserem Hotel nutzen.
CGN: Momentan steht einfach keine Fläche in einer Größenordnung von 2.000 Quadratmetern zur Verfügung. Abgesehen davon hoffen wir eh, dass die Uferpromenade bald neu gestaltet wird. Aber wir denken positiv, vielleicht ergibt sich ja noch etwas in der Zukunft.

Wo sehen Sie das Haus in zehn Jahren?
DG: Auf einem hohen Qualitätslevel. Das wird in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die Ansprüche der Gäste sowie großer Unternehmen an Tagungshotels werden immer höher.
CGN: Wir bauen das Hotel weiter zu einem Schatzkästchen aus, aber nicht nur für Business-Reisende, sondern auch für Urlauber und Kulinarik-Begeisterte. Das hebt uns auch deutlich von Kettenhotels ab. Wir wollen Gästen immer wieder Neues bieten, auf kulinarisch höchstem Niveau.                                                                                                                                
Interview: Gregor Staltmaier/AHM PR

Weitere Auskünfte
Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg    Münchner Straße 17    D-82319 Starnberg
Fon +49 8151 4470-0    info@vier-jahreszeiten-starnberg.de      www.vier-jahreszeiten-starnberg.de 

Das 4 Sterne Superior Haus liegt im Starnberger Fünf-Seen-Land, nur 25 Kilometer südlich von München und verfügt über 117 Zimmer und neun Suiten. Mit 400 Quadratmetern flexibler Veranstaltungsfläche bietet es den idealen Rahmen für Meetings und Events bis 256 Personen. Dank seines mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Gourmetrestaurant Aubergine zieht es auch Feinschmecker und Kurzurlauber an.

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